Zum ersten Heimspiel unserer Ersten war der Post SV Gera zu Gast in Langenwetzendorf. Mit einem deutlichen 7:0-(5:0)-Sieg gelang unserer SG ein Heimspielauftakt nach Maß.
In der achten Minute lag der Ball zum ersten Mal im Netz. Chris Schiller, Neuzugang vom 1. FC Greiz, schlug einen Eckball hoch in den Strafraum, dort wurde der Ball auf Maximilian Wetzel weitergeleitet, der per Kopf das erste Pflichtspieltor für seinen neuen Verein machte. In der 15. Minute legte er gleich sein zweites nach. Paul Gerwatowski spielte einen Traumpass aus der eigenen Hälfte zu Lorenz Nobbe auf die rechte Außenbahn. Lorenz spielte direkt flach nach innen zu Maximilian, der diesen Angriff mit dem 2:0 veredelte. Das 3:0 war das zweite Tor nach einem Eckball. Diesmal kam die Ecke von Vincent Büttner. Der Geraer Torhüter kam als Erstes an den Ball. Doch bei seinem Abwehrversuch traf er Hannes Schneider, der unmittelbar vor ihm stand – von dort sprang der Ball ins Tor (23′). Das vierte Tor in der 40. Minute ähnelte in seiner Entstehung dem zweiten. Diesmal schickte Paul mit einem Flugball Vincent über die linke Seite. Auch er spielte den Ball flach nach innen, wo Maximilian zu seinem dritten Treffer einschob. In der ersten Minute der Nachspielzeit traf Paul schließlich selbst. Aus etwa 20 Metern zog er ab. Sein Schuss wurde von einem Geraer Verteidiger abgefälscht und so ging der Ball unhaltbar ins Tor.
Direkt in der ersten Minute nach Wiederanpfiff legte unsere SG nach. Mit wenigen Pässen spielten sie die Geraer Verteidigung aus. Schließlich legte Vincent quer auf unseren Zielspieler vor dem Tor – Maximilian Wetzel. Dieser machte mit dem 6:0 seinen Viererpack perfekt. Danach nahm unsere SG etwas das Tempo heraus. Die Postler waren schon in der ersten Halbzeit nur selten gefährlich, aber in der zweiten Halbzeit spielten sie noch defensiver. Mit dem deutlichen Vorsprung taten sich die Gastgeber gegen die tief stehenden Gegner nun schwer, weitere zwingende Torchancen zu erspielen. In der 80. Minute fanden sie aber nochmal eine Lücke. Moritz Gerwatowski wurde mit einem Pass durch die Geraer Verteidigung steil geschickt. Von der Grundlinie spielte er den Ball nach innen, wo diesmal Vincent frei stand und das Tor zum 7:0-Endstand erzielte.
Nachdem man in der Vorwoche gegen einen ebenbürtigen Gegner noch verlor, war in dieser Partie ein deutlicher Klassenunterschied zu sehen. Der Sieg gegen Post SV Gera, den Tabellenletzten der Vorsaison, war zu keiner Zeit gefährdet und sehr souverän. In der kommenden Woche wird aller Voraussicht nach wieder eine schwierigere Aufgabe auf unsere SG warten. Dann geht es auswärts zum FSV Berga.