2025 Projekt Oberer Sportplatz Flutlicht Umrüstung auf LED

Ziel des Vorhabens: Sanierung der bestehenden Flutlichtanlage mit Quecksilberdampflampen auf dem Platz des
TSV 1872 Langenwetzendorf e. V. auf LED Technik.

Inhalt des Vorhabens: Erhöhung der Helligkeit; Verbesserung der Ausleuchtung; Einsparung von Energie

Partner:

Sportverein TSV 1872 Langenwetzendorf e.V.

Landessportbund Thüringen e.V.

Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH

Kommunalrichtlinie | Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Förder- Kz.: 67K32386

„Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche
Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte
decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis
hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen.
Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr
profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder
Bildungseinrichtungen.“

 

Laufzeit: 01.11.2025 bis 31.12.2025 (LSB) bis 31.10.2026 (ZUG)

Bericht

Trotz vieler, noch nie dagewesener, verwaltungstechnischer und sonstiger Hürden wurde das Projekt realisiert!!!

 

Nach dem Austausch der Leuchtmittel unserer Flutlichtanlage 2018 bestand das Problem der nicht ausreichenden Ausleuchtung des Sportplatzes weiter.

Wir entschlossen uns, 2024 erneut zu investieren und die Umrüstung der Leuchtmittel auf LED mit dem Ziel einer ausreichenden Ausleuchtung des Platzes und der Reduzierung des Energieverbrauches zu realisieren.

Die Höhe der Investition war nur mit Hilfe von Fördermittel stemmbar.

Dazu erfolgte im Juli 2024 durch unseren Verein die Anmeldung von Fördermitteln für das Sportstättenbauförderprogramm (SSBF) des Landessportbund Thüringen für das Jahr 2025.

Da unsere Gemeinde auf Grund der Haushaltssituation und auch der Landkreis Greiz uns keine Aussichten einer anteiligen Förderung des Projektes machen konnten, hätte unser Verein 40% der Investitionskosten tragen müssen.

Im Herbst 2024 erreichte uns die Information, dass solche Maßnahmen des Umweltschutzes (Energieeinsparung) auch durch die Zukunft Umwelt Gesellschaft (ZUG) in Berlin über das Förderprogramm Kommunalrichtlinie mit bis zu 25% der Investitionskosten gefördert werden.

Anfang November 2024 erfolgte unsere Anmeldung für das Förderprogramm der ZUG. Wir erhielten eine Eingangsbestätigung und ein Förderkennzeichen. Die Bearbeitungszeit unseres Anmeldung wurde mit 8 Monaten veranschlagt, trotz eines digitalen Anmeldeprozesses!!!

Wir waren zuversichtlich, dass unser Projekt bei einer gemeinsamen Förderung durch LSB und ZUG realisierbar ist, auch bei der veranschlagten Bearbeitungszeit bei der ZUG.

Aber es sollte anders und aufwendiger kommen als man es sich je vorstellen kann!

Im März 2025 forderte uns der LSB Thüringen zur Antragstellung für das SSBF 2025 auf. Nun wussten wir, dass uns der LSB mit Fördermitteln unterstützt, wenn die benötigten Unterlagen vollständig und termingerecht eingereicht werden und der Kofinanzierer ZUG entsprechend ebenfalls Mittel bereitstellt.

Das Zusammenstellen und Einreichen der vom LSB geforderten Unterlagen war auf Grund unsere Verfahrungen der letzten Fördermaßnahmen zügig erledigt.

Anfang April 2025 erfolgten die ersten Anfragen zum Stand der Bearbeitung unseres Antrages an die ZUG. Es wurde uns mitgeteilt, dass es zu weiteren Verzögerungen in der Bearbeitung kommt. Im August war unsere Anmeldung nach 9 Monaten dann endlich bearbeitet.

Vom LSB erhielten wir den Zuwendungsbescheid über 14.370 € Anfang Oktober.

Nachforderungen seitens der ZUG bezüglich weiterer Unterlagen und Bestätigungen, die Übernahme des digitalen Accounts durch unseren Verein (bisher hatte dies dankenswerter Weise eine Firma für uns gemacht) und Änderungen der Höhe der benötigten Fördermittel, das nicht rechtzeitige Vorliegen unseres neuen Körperschaftssteuerfreistellungsbescheides, weitere Nachforderungen seitens der ZUG, der Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung zwischen LSB und ZUG, sowie deren spätere Anpassung sowie weitere kleiner oder größere Hürden bewirkten, dass der Zuwendungsbescheid der ZUG über 5.989 € erst am 27.10.25 erteilt werden konnte.

Die Höhe der Eigenmittel unseres Vereins betragen 4.474 €.

Nun konnten wir den Auftrag an die bauausführende Firma Elektro- Pönicke GmbH erteilen. Die Lieferung des benötigten Materials dauerte bis in die 49. KW.

Damit blieben nur 2 Wochen zur Realisierung des Projektes.

Am 19.12.2025 konnten wir, auch dank des guten Wetters, die Abnahme des Vorhabens durchführen.

Mit der Realisierung des Vorhabens wurde eine deutlich verbesserte Helligkeit und Ausleuchtung des Platzes sowie eine Energieeinsparung von 40% im Vergleich zu den vorherigen Leuchtmitteln erreicht.

Auch verbessern sich die Bedingungen für den Training- und Wettkampfbetrieb für unsere Sportler weiter.

Die Bedingungen für die Nutzung des Platzes für Rettungseinsätzen als Notlandeplatz bei Nacht haben sich damit zum Positiven geändert.

 

Besonderer Dank gilt Kevin Fischer vom LSB Thüringen, den beteiligten Mitarbeitern bei der ZUG, die trotz ihrer Rahmenbedingungen ihr Möglichstes gegeben haben sowie der Firma Elektro- Pönicke für die kurzfristige termingerechte Realisierung unseres Vorhabens.

 

Dieses Projekt hat gezeigt, dass eine finanzielle Unterstützung von Projekten mittels Förderung nur mit enormen zeitlichen Aufwand ehrenamtlich zu schaffen ist. Auch übersteigt die hohe Komplexität der Förderprozesse das was ehrenamtlich leistbar ist. Hier werden schon erfahrene Experten benötigt.

Es ist für uns vor Ort hilfreicher die Finanzmittel vor Ort zu belassen und die Kommunen damit ausreichend auszustatten, als diese erst wegzunehmen und dann nach Gutdünken wieder zu verteilen.

Auch die Verwaltung der Fördermittel verschlingt Unsummen, die hier vor Ort gebraucht werden und besser eingesetzt sind als für Personal- und Sachkosten bei den Fördermittelstellen, die es zu hunderten in diesem Land gibt.

Man kann es nur noch als Fördermittelwahnsinn bezeichnen!!!

Das hat mit Wirtschaften nichts zu tun. Das ist Geldverschwendung!!!